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Zu Besuch beim Schweizerhaus im Wiener Prater

Heute darf ich wieder eine Empfehlung abgeben. Dazu sei gesagt, wir wurden vom Schweizerhaus weder eingeladen, noch hat das Schweizerhaus Einfluss auf diese Bewertung. Ich war mit meiner Männerwelt - eine Gruppe schwuler, bisexueller und schwulenfreundlicher Männer - unterwegs im Wiener Prater mit anschließendem Einkehr im Traditionsgasthaus Schweizerhaus. Bekannt ist das Schweizerhaus für seine knusprigen Stelzen, das kühle Bier und den schattigen Gastgarten. 

Gleich vorweg: Ich habe ein Problem wenn es heißt, man serviert hier "die besten Stelzen der Stadt" oder wie beim Strandcafe an der Alten Donau in Wien sogar auf der Webseite angekündigt, "die besten Ripperl der Stadt". Eines kann ich vorweg verraten, bei den Ripperln trifft das nicht zu. Aber bleiben wir beim Schweizerhaus. Die Stelzen waren sehr gut, die Kruste schön knusprig, und das Fleisch Butterweich. Der Kilopreis für die hintere Stelze von 18,90 Euro fand ich gerade noch akzeptabel, werden doch zwei Personen an einer Stelze satt. Für Kren und Senf wird zusätzlich je 1,50 Euro verrechnet. Leider war die Stelze nicht mehr ganz so heiß, wie man es von einer frisch gebratenen Stelze erwarten darf. Da hat sie wohl zu lange auf die Abholung gewartet.

Das Bier ist schön gekühlt und wird frisch gezapft. Für das Krügerl (0,5l) Budweiser gemischt werden schon mal 4,70 Euro verrechnet. Aber ganz ehrlich, so einen Besuch im Schweizerhaus muss man sich mindestens ein bis zweimal im Jahr gönnen. Nicht nur Wiener kennen das Traditionsgasthaus im Wiener Prater, für viele Reisegruppen und Stelzen-Freunde aus nah und fern gehört das Schweizerhaus zu Wien wie der Steffl, das Schloss Schönbrunn, die Donau und das Sacher mit seinen Sachertorten. 

Der Service ist flink, freundlich und fesch. Sie geben den Gästen das Gefühl, Willkommen zu sein. Wer einen Blick in den Gastgarten wirft und die Anzahl der Gäste betrachtet weiß, dass dies bei dieser Größe und Menge nicht ganz so einfach ist. An Wochenenden und an schönen lauen Sommerabenden kann ich eine Reservierung nur empfehlen. Nehmt bei eurem Besuch Zeit, Hunger und eine dicke Geldtasche mit. Das Bier ist so lecker, es bleibt bestimmt nicht bei diesem einen Krügerl. Sollte der Hunger mal nicht ganz so groß sein, dann empfehle ich dir die Kartoffelpuffer. Mit einem Hauch Knoblauch schmecken diese noch einen Ticken besser.

Hast du das Schweizerhaus schon einmal besucht, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ich deine Erfahrungen im Anschluss dieses Beitrages lesen darf. Kurzum: Das Schweizerhaus MUSS man gesehen und erlebt, die Stelzen und die Atmosphäre genossen haben. Übrigens, meine Bilder von der Stelze, dem Bier, ... kannst du kostenfrei bei meinem Pixabay-Konto (user: maennerwelt) herunterladen. 

Link: Schweizerhaus

Fotos: Meine Männerwelt

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Kommentare: 1
  • #1

    Sebastian (Samstag, 07 April 2018 11:39)

    Die Preise finde ich zu hoch. Ansonsten kann ich deinem Beitrag nur zustimmen. MUSS man erlebt und genossen haben.

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