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Rezept: Backen mit Freunden - Apfelbrot

Hallo ihr Lieben. Ihr denkt jetzt bestimmt, der Jürgen und seine Freunde spinnen doch. Aber lassen wir uns von den sommerlichen Temperaturen nicht beirren. In nur mehr wenigen Wochen beginnen schon die Weihnachtsmärkte, auch die Adventszeit ist nicht mehr all zu weit entfernt. Als ich Kind war, durften wir die selbst gebackenen Weihnachtskekse nie vor Heilig Abend anrühren. Doch seien wir uns mal ehrlich, wer hat an Heilig Abend und danach noch einen Guster auf Weihnachtsbäckereien, wenn man auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten sich schon mit Süßem satt gegessen (oder gesehen) hat. Mein Apfelbrot kann man sehr gut als Ersatz für den Kuchen am Nachmittag verwenden, auf Vorrat eingefrieren, an Freunde versenden aber auch schön verpackt den Liebsten schenken. Wer von deinen Liebsten freut sich nicht über ein von dir selbst gebackenes Früchtebrot? 

In den letzten Tagen hatten wir (ich mit einer lustigen Runde schwuler und hetero Freunde) uns ein Apfelbrot nach meiner Mutters Rezept gebacken. Dieses genießen wir gemeinsam, sobald die Temperaturen sich der Jahreszeit anpassen, mit einem heißen Glühwein auf unserer Loggia. Bei solchen Treffen planen wir immer die nächsten Ausflüge, das nächste gemeinsame Kochen, ...

Wenn ihr jetzt denkt, dass mit dem Apfelbrot backen ist doch viel zu früh? In Alufolie eingepackt, kann das Apfelbrot gut eingefroren werden und auf Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut und genossen werden. So hat man in der Adventszeit immer was Leckeres (bei einem angekündigten Besuch) zuhause. Meinem Lebenspartner schmeckt das Apfelbrot noch besser, wenn es schon mal eingefroren war. 

Rohmasse vor der Rast-Zeit (ohne Mehl ...)

Für mein Apfelbrot benötigst du ein paar wenige Zutaten. Die Einheit Dekagramm habe ich für meine deutschen Freunde und Blogbesucher schon in Gramm umgeschrieben.  

Die Zutaten:

1,5 Kilogramm Äpfel

50 dag (500 Gramm) Rosinen

50 dag (500 Gramm) Feigen (im Kranz gebunden)

30 dag (300 Gramm) Haselnüsse (ganz)

50 dag (500 Gramm) Zucker 

2 EL (Esslöffel) Zimt gemahlen

1 EL (Esslöffel) Nelkenpulver

1 EL (Esslöffel) Piment

1/4 Liter Rum

1 Kilogramm Mehl

2 KL (Kaffeelöffel) Salz

2 Pk Backpulver

2 Eier

2 EL (Esslöffel Kakao-Pulver)

Brotlaibe vor dem Backen

Die Zubereitung benötigt etwas Vorbereitungszeit, ist aber ganz einfach zu bewältigen: Die geschälten, entkernten und gehobelten Äpfel mit Rosinen, den klein würfelig geschnittenen Feigen, grob gehackten Haselnüssen, Zucker, Gewürzen und Rum mischen und ca. 12 Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt rasten/ruhen lassen. Zur Apfelmasse dann (nach der Ruhezeit) das Mehl, Salz, Backpulver, Kakao und Eier dazu geben und zu einem Teig verarbeiten. Aus der Masse 4 bis 5 Wecken formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im Backofen bei 180° Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 90 Minuten backen. 

Wenn du das Apfelbrot auskühlen lässt, gut in Frischhaltefolie einwickelst, bleibt das Brot, auch ohne es einfrieren zu müssen, wochenlang saftig und frisch. Hin und wieder streiche ich mir frische Butter auf eine Scheibe Brot. Probiert es aus und schreibt mir in den Kommentaren, wie begeistert (oder auch nicht) ihr vom Apfelbrot seid. Ich bin mir ziemlich sicher, ihr und eure Freunde werden es lieben. 

Fotos: Meine Männerwelt

Rezept: Mutti

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