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Reißverschluss oder Knöpfe? Du bevorzugst ...

Hallo und liebe Grüße. Wer sein bestes Stück auch nur einmal eingezwickt hat, dem stellt sich die Frage wohl gar nicht mehr. Bevorzugst du an deiner Hose den Reißverschluss oder doch lieber Knöpfe. Weshalb ich das Frage? Am 29. April feiern wir wieder mal einen kuriosen Feiertag, den Tag der Reißverschlüsse. Obwohl auch im Falle des "National Zipper Day" leider völlig unklar ist, wer ihn ins Leben gerufen hat und seit wann genau man ihn in den Vereinigten Staaten feiert, gibt es doch zumindest einen konkreten Hinweis für die Wahl des Datums. Am 29. April 1913 erhielt der schwedisch-amerikanische Erfinder Gideon Sundback (1880 – 1954) das Patent für die Erfindung des Hookless Fastener No. I, einem Vorläufer des modernen Reißverschlusses für Kleidungsstücke, der zuvor nur an Schuhen und Tabakbeuteln zum Einsatz gekommen war.

Ein Reißverschluss ist als praktischer Schnellverschluss an Kleidungsstücken sehr geschätzt. Mehr Männer als man gemeinhin annehmen würde, müssen wegen des schnellen Zippers einen ungewöhnlichen Leidensweg beschreiten: Gar nicht selten verklemmt sich, meist wenn man unter der Hose keine Unterhose trägt, die Vorhaut - auch mal der Hodensack - beim Hochziehen des fixen Verschlusses in Haken und Ösen. Meist ist es der Penis, der zwischen den kleinen Häkchen verletzt und im schlimmsten Falle festgesetzt wird. Damit nimmt der Reißverschluss sogar Platz eins in der Ursachen-Statistik der Penisverletzungen ein. 

2000 Männer verletzen sich nach Schätzung der Wissenschaftler jährlich auf solche Weise an der Vorhaut. Die Forscher gehen jedoch davon aus, dass diese Zahl noch höher liegen könnte, da in dieser Untersuchung nur die Patienten erfasst wurden, die sich in der Notaufnahme meldeten. Damit legen die amerikanischen Wissenschaftler um Hermann Bagga von der University of California erstmals Zahlen für diesen behandlungsbedürftigen urologischen Vorfall auf den Tisch. Die Daten hierfür sammelten sie im National Electronic Injury Surveillance System, in dem Datensätze aus rund hundert repräsentativen Krankenhäusern und die Behandlung in deren Notaufnahmen sammelt. Belegen konnten sie dadurch, dass Penisverletzungen durch Reißverschlüsse nicht nur bei Kindern, sondern vor allem auch bei jungen Erwachsenen häufig vorkommen. In mehr als die Hälfte der dokumentierten Fälle traf das Reißverschluss-Versehen Jugendliche unter 18 Jahren. Die meisten Penisverletzungen in dieser Altersgruppe gehen allerdings auf herunterfallende Toilettendeckel zurück. Neben den Penisquetschungen rangieren eingeklemmte Vorhäute auf Platz zwei der Ursachenstatistik. Das Auslesen der Datensätze gab keinen Aufschluss darüber, ob die Betroffenen zum Zeitpunkt der Verletzungen Unterhosen trugen. Auch im Dunkeln bleibt die Frage danach, wie es genau zu den Penisverletzungen kam.

Nach diesem Bericht, bei dem es einem doch beim Lesen schon den Schweiß aus der Stirn treibt, frage ich dich: Bevorzugst du lieber Knöpfe oder den Reißverschluss an deiner Hose? Trägst du unter der Jeans (oder anderen Hose) eine Unterwäsche oder gehst du auch mal ohne Unterhose unter die Leute? Hast auch du dein bestes Stück schon mal im Reißverschluss eingeklemmt? Ich kann mich daran erinnern, dass selbst ich schon mindestens zwei/drei mal in dieser Situation war. Nach zwei solchen Erfahrungen passt man dann schon besser auf und gibt zwischen dem besten Stück und den Reißverschluss schon mal die Hand. Nichts desto trotz bevorzuge ich an den Hosen die Knöpfe. Ob es daran liegt, dass ich mit Reißverschlüsse negative Erfahrungen gesammelt habe, oder ob ich es einfach nur praktischer finde, kann ich nicht beantworten. Knöpfe sind dann doch interessanter, wenn man darunter nichts trägt und der ein oder andere Knopf offen bleibt. 

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