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Ganz einfach und immer lecker - mein Basilikum-Pesto

Hallo und herzlich Willkommen zurück bei meinem Blog. Heute habe ich ein herrliches Pesto gezaubert. Grund dafür war, mein Basilikum wuchert auf meinem kleinen Balkon wie verrückt. Das Pesto ist grün, riecht würzig und wird immer kalt gegessen. Mein Basilikum-Pesto ist vor allem zu Pasta oder auf ein knuspriges Weißbrot (Olivenbrot) sehr beliebt, schmeckt lecker und ist schnell zubereitet. Die originale Art ist das grüne Pesto, eine dickliche Paste mit viel Olivenöl und Basilikum. Pesto heißt auf italienisch nichts anderes als "Zerdrücktes", denn die Zutaten werden nicht gekocht, sondern roh verarbeitet.

Für mein Pesto verwende ich die Blätter von einem gut gewachsenen Topf Basilikum (siehe Foto), 200 Gramm Pinienkerne, 20 Esslöffel frisch geriebenen Parmesan, 5 Knoblauchzehen, reichlich Olivenöl, 1/2 Teelöffel Salz sowie Pfeffer aus der Mühle. Bei den Zutaten verwende ich besonders beim Olivenöl und Parmesan beste Qualität. 

Das Basilikum wird gewaschen, die Pinienkerne röste ich ganz leicht in einer Pfanne (ohne Fett) an. Dann lasse ich die Kerne auskühlen. Der Knoblauch wird geschält. Nun gebe ich alle Zutaten in einen schmalen hohen Becher und püriere alles mit einem Mix- oder Pürier-Stab zu einer cremigen/sämigen Masse. 

Das Pesto kannst du in kleine Gläser abfüllen und mit einer weiteren Schicht Olivenöl gut bis zu 8 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Anstatt Basilikum kannst du im Frühjahr auch den frischen Bärlauch verwenden. Halte dich dann bei der Zugabe von Knoblauch etwas zurück, da der Bärlauch schon einen eigenen intensiven Lauch-Geschmack hat. Das Pesto passt sehr gut zu allen Nudelgerichten, besonders gut zu Gnocchi. Diese Nudeln halten durch ihre kompakte Form die Wärme besonders gut und nehmen das Pesto besser auf. Generell sollten Nudeln für ein Pestogericht eine halbe bis eine Minute kürzer gekocht werden als „al dente“, weil sie, heiß mit dem Pesto vermischt, noch nachgaren und sonst matschig werden.

Wichtig ist dabei, dass es niemals mit den Nudeln gekocht oder erhitzt wird. Sonst verliert es die Farbe und den Geschmack. Pesto wird also am besten immer direkt auf dem Teller oder in einer Schüssel über die Nudeln gegeben.

Der Klassiker ist ohne Frage das grüne Pesto alla Genovese. Neben diesem Original gibt es jedoch viele Varianten wie etwa das ebenso weit verbreitete und sehr bekannte Pesto rosso. Das rote Pesto besteht aus getrockneten Tomaten, Chili, Knoblauch, Parmesan und/oder Pecorino, Olivenöl und Salz. Mit Pesto lässt sich allerdings auch ohne Vorgaben ganz besonders gut experimentieren. Versuche doch beispielsweise mal beliebige Zutaten wie Rucola, Minze, Dill, Koriander, Erdnüsse oder Kürbiskerne.

Fotos und Rezept: Meine Männerwelt

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