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Homophobe greifen LGBT-Stand in Zürich an

Erschreckende Szenen fanden gestern in Zürich statt. Darüber schreibt die Online-Plattform 20 Minuten: "Mehrere Jugendliche haben gestern Nachmittag beim Lochergut im Zürcher Kreis 4 einen Info-Stand angegriffen, der über LGBT-relevante Themen aufklären sollte. Der Angriff ereignete sich ausgerechnet am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT)." Auf Instagram und Twitter kursiert ein Video, das zeigt, wie mehrere Jugendliche am Stand Schilder beschädigen und Regenbogenfahnen wegreißen. Danach machen sich die Chaoten aus dem Staub. Laut Roman Heggli, Geschäftsleiter von Pink Cross, betrieb die Organisation «Achtung Liebe» den Info-Stand. Sie setzt sich schweizweit für eine zeitgemäße und altersgerechte Sexualaufklärung ein. 

Die Zürcher Stadtpolizei, bestätigt: «Die Polizei rückte am Freitag um 14 Uhr zum Stand aus. Unbekannte haben dort mehrere Sachbeschädigungen begangen.» Die Verursacher seien nicht festgenommen worden, aber: «Die Ermittlungen bezüglich der Täterschaft sind noch im Gang». Mehr könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht zum Vorfall sagen. Kurz danach kam es am Info-Stand zu einem zweiten tätlichen Angriff. Dabei habe ein Einzeltäter beim Stand Schilder und Fahnen auf den Boden geworfen. Diese Vorfälle zeigten, dass mehrere Personen in der Schweiz Probleme mit der LGBT-Community hätten und man solche Attacken nicht verharmlosen dürfe. Für Betroffene ist es sehr erschütternd, wenn sie aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechtsidentität angegriffen werden. Auf Instagram schreibt die Bewegung für den Sozialismus Zürich: Solche Angriffe zeigen einmal mehr: Konsequente antihomophobe, antitransphobe, antisexistische und antifaschistische Arbeit ist dringend nötig.

Quelle: 20min.ch

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